
Die Zahl der Todesopfer nach der Flutkatastrophe im Himalaya ist in China um zwei auf sieben gestiegen. Das berichtete Chinas amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Zahl der Vermissten ging demnach von 558 auf 554 Menschen zurück. Damit gelten im Katastrophengebiet in Nepal und China insgesamt mehr als 2.500 Menschen weiter als vermisst. Zusammen mit den bislang 579 gemeldeten Toten in Nepal liegt die Gesamtzahl auf beiden Seiten damit nun bei 586.
In China wurden im Südwesten Tibets ebenso wie in Nepal zahlreiche Ausländer vermisst. In Nepal hatte sich nach bisherigen Expertenmeinungen ein Gletschersturz ereignet, woraufhin sich am Mittwoch Wassermassen ihren Weg durch ein Flusstal gebahnt und dabei auch den Grenzübergang Gyirong völlig zerstört hatten. Der Posten liegt auf dem Hauptverkehrsweg für Tourismus und Handel zwischen Nepal und China.
Weiterhin Gefahr durch neuen See
Sorge bereitet den chinesischen Rettungskräften nach wie vor ein See, der sich als Folge der Sturzflut oberhalb von Gyirong neu angestaut hat. Sollte das Wasser den Damm aus Geröll und Schlamm durchbrechen, könnte eine weitere Flut das Tal hinunter schießen. Der Leiter eines Erkundungsteams, das dort Mess- und Überwachungsgeräte aufstellte, beruhigt allerdings: Weil das Wasser aus dem See bereits natürlich abfließe, habe sich die Gefahr deutlich verringert, zitierte das chinesische Staatsfernsehen Chen Hanxiao.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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