
- Interviewer widerspricht Musks Aussagen über Großbritannien
- Kritiker nennen den Tech-Milliardär "Idiot" und "Lügner"
- Auf X sorgen Musks Äußerungen für heftige Reaktionen und Spott
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Mit Aussagen über Großbritannien hat Elon Musk erneut eine heftige Debatte ausgelöst. In einem Interview wurde der Tech-Milliardär mit Widersprüchen zu seinen Beiträgen auf der Plattform X konfrontiert. Anschließend hagelte es in den sozialen Medien scharfe Kritik. Zahlreiche Nutzer warfen Musk Falschdarstellungen vor und griffen ihn persönlich an.
Interviewer widerspricht Elon Musks Aussagen über Großbritannien
Im Gespräch mit dem britischen Nachrichtenportal "The Economist" wurde Musk auf frühere Beiträge auf X angesprochen. Der Unternehmer hatte dort unter anderem geschrieben: "Ein Bürgerkrieg in Großbritannien ist unvermeidlich. Es ist nur eine Frage der Zeit."
Als der Interviewer wissen wollte, wann Musk zuletzt im Vereinigten Königreich gewesen sei, antwortete dieser: "Vor einigen Jahren."
Darauf entgegnete der Journalist "Raw Story" zufolge deutlich: "Genau. Ich lebe dort. Das ist Unsinn." Zudem widersprach er Musks Darstellung der Sicherheitslage und erklärte, die verfügbaren Zahlen stützten dessen Behauptungen nicht. London sei "eine viel sicherere Stadt als jede Stadt in den USA". Außerdem habe Musk Europa und Großbritannien fälschlicherweise so dargestellt, als würden sie von muslimischen Einwanderern überrannt.
Harte Vorwürfe gegen den Tech-Milliardär Elon Musk
Nach Veröffentlichung des Interviews folgten auf X zahlreiche kritische Reaktionen. Besonders deutlich wurde der politische Kommentator Wajahat Ali. Er schrieb: "Dieser Mann ist ein Idiot und ein Lügner. Es ist traurig, dass ihr Trottel ihn anbetet."
Auch der Technologie- und Politikanalyst Jim Stewartson erhob schwere Vorwürfe gegen Musk. Er behauptete, der Unternehmer hetze regelmäßig gegen Minderheiten und unterstütze polarisierende Akteure. Anschließend leugne er seine Rolle dabei.
Der politische Podcaster Tommy Vietor reagierte ebenfalls spöttisch und kommentierte: "Elon Musk wirft jemand anderem vor, ein 'abgeschottetes Leben' zu führen."
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Autorin wirft Musk spaltende Politik vor
Auch die US-Schriftstellerin Joyce Carol Oates meldete sich zu Wort. Ihrer Ansicht nach gehöre Musk zu den ultrareichen Persönlichkeiten, die sich gezielt in gesellschaftliche Konflikte einmischten.
Sie schrieb, Musk betreibe "hetzerische Politik", indem er andere bewusst provoziere und zu spaltenden Auseinandersetzungen anstachle, ohne selbst die Konsequenzen tragen zu müssen.
Nutzer auf X reagieren mit Spott und Kritik auf Elon Musk
Unter dem Beitrag von Joyce Carol Oates äußerten sich zahlreiche Nutzer kritisch über Musk. Die Kommentare fielen teilweise deutlich aus.
Ein Nutzer schrieb:
"Warum sind all diese unermesslich reichen Menschen so unglücklich?"
"Genau das meinen die Leute, wenn sie von 'Wortsalat' sprechen."
Ein weiterer Nutzer bezeichnete Musks Verhalten als "das dümmste Eigentor in der gesamten dummen Geschichte von MAGA."
Ein anderer zog schließlich den Vergleich:
"Es ist wie der Streisand-Effekt – nur mit noch mehr Arschlochverhalten."
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Elon Musk sorgt mit Aussagen immer wieder für Kontroversen
Elon Musk löst mit seinen Beiträgen auf X regelmäßig kontroverse Debatten aus. Besonders seine Äußerungen zu Migration, Europa und Großbritannien stoßen häufig auf Kritik. Das Interview mit "The Economist" hat die Diskussion über seine Rolle als einer der einflussreichsten Nutzer sozialer Medien nun erneut angeheizt. Ob Musk auf die jüngsten Vorwürfe reagieren wird, blieb zunächst offen.
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