
Spanien hat wegen eines Gewitters auf das Abschlusstraining vor dem WM-Finale verzichtet und geht ohne letzten Test für den zuletzt angeschlagenen Lamine Yamal ins Endspiel gegen Argentinien. Wie Medien berichteten, entschied Trainer Luis de la Fuente wegen des Wetters im Großraum New York die letzte Einheit abzusagen, statt auf ein Zeitfenster ohne Blitz und Donner zu warten. Argentinien um Superstar Lionel Messi begann das eigene Abschlusstraining mit Verzögerung. Die beiden Mannschaften treffen am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in East Rutherford aufeinander.
Yamal hatte im Halbfinale gegen Frankreich einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen und laut spanischen Medien am Donnerstag nicht trainiert. De la Fuente sagte in der Pressekonferenz vor dem Finale, der 19-Jährige habe am Freitag mit seinen Kollegen auf dem Platz gestanden, betonte aber auch die Wichtigkeit der für Samstag geplanten letzten Einheit. Diesen Test konnte Spanien Yamal und dem ebenfalls angeschlagenen Pedro Porro, der gegen Frankreich das 2:0 erzielt hatte, nun nicht ermöglichen.
Regen sollte Luftqualität für das Finale deutlich verbessern
Das Wettertief mit Gewittern, viel Regen und sinkenden Temperaturen sollte die zuletzt schlechte Luftqualität verbessern und für gute Werte am Final-Spieltag sorgen. Mit diesem Tiefdruckgebiet wurden Winde erwartet, die die seit Tagen über der Region hängenden Rauchwolken gen Norden verdrängen könnten, hieß es in der Vorhersage vom nationalen Wetterdienst. Damit sollte sich auch die Luftqualität wieder verbessern.
Kanadische Waldbrände hatten unter der Woche für Rauchschwaden über der Metropole gesorgt. Für Sonntag soll es wieder sonnig sein - bei Temperaturen um 27 Grad Celsius.
Schlechte Luft im Raum New York
Flächenbrände in Kanada hatten zuletzt über einem Teil der USA zu gewaltigen Rauchwolken geführt, auch rund um New York. Am Samstag hatten die Behörden die Luftqualität noch als "Ungesund für empfindliche Gruppen" eingestuft, vor allem für Kinder und ältere Menschen.
Die Skyline der Millionenmetropole New York war in den vergangenen Tagen zeitweise in dichte Rauchschwaden gehüllt, ein Brandgeruch lag in der Luft. Die Rauchschwaden stammen vor allem von Dutzenden Waldbränden in der kanadischen Provinz Ontario und dem nördlichen US-Bundesstaat Minnesota. Die Auswirkungen waren in großen Teilen des Nordostens der USA und Kanada zu spüren, auch in Metropolen wie Toronto, Chicago, Detroit oder Washington.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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