Ein Mann ist in einem Zoo in England von einem Tiger angegriffen und getötet worden. Er soll Berichten zufolge zuvor aus unbekannten Gründen in das Gehege des Tiers gesprungen sein. Der Tiger soll nach Angaben des Zoos nicht eingeschläfert werden wegen des Vorfalls.
Wie die Polizei in der nordenglischen Grafschaft South Yorkshire mitteilte, erlitt der Mann schwere Verletzungen und starb trotz Bemühungen der Rettungskräfte noch vor Ort im Yorkshire Wildlife Park. Auch der Zoo bestätigte auf seiner Website einen ernsten Vorfall im Tigergehege.
Der Tierpark nahe der Stadt Doncaster blieb nach dem Vorfall am Samstag das Wochenende über geschlossen. Gedanken und Mitgefühl würden nun den Angehörigen des getöteten Mannes gelten, teilte der Zoo auf der Online-Plattform X mit. Weiter hieß es: "Viele, viele Menschen haben uns wegen des Tigers Altai kontaktiert. Wir können allen versichern, dass es ihm gut geht und er nicht wegen des Vorfalls eingeschläfert wird."
Warum der Mann das Gehege am frühen Samstagnachmittag betreten hatte, war zunächst unklar. Seine Familie sei informiert worden und werde von speziell geschultem Personal betreut, erklärte die Polizei. Der Tiger sei unverletzt und während des Vorfalls in seinem Gehege geblieben. Eine Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe nicht.
Tierpfleger feuerten Schüsse ab, um Tiger zu vertreiben
Augenzeugen berichteten britischen Medien zufolge, der Mann sei absichtlich von einer Aussichtsplattform in das Gehege hinuntergesprungen. Im Netz kursierten Videos, auf denen der Angriff angeblich zu sehen sein soll. Die Polizei rief dazu auf, diese nicht zu teilen.
Den Augenzeugenberichten zufolge soll ihn das Tier am Hals gepackt und mit sich geschleift haben. Kurz darauf sollen Tierpfleger mehrere Warnschüsse abgefeuert haben, worauf sich der Tiger in sein Innengehege zurückgezogen habe. Der Tierpark wurde evakuiert. Auch ein Rettungshubschrauber soll im Einsatz gewesen sein. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Der Yorkshire Wildlife Park beherbergt zwei Sibirische Tiger oder Amur-Tiger, die als größte Raubkatzen der Welt gelten. Das weitläufige Gehege kann von einem hölzernen Steg aus besichtigt werden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
NEUESTE BEITRÄGE
- 1
Unwetter-Fahrplan fürs Wochenende: Wetterdienst warnt vor Gewittern, Hagel und Superzellen28.05.2026 - 2
NFL 2025: Packendes Duell - Miami Dolphins ringen Tampa Bay Buccaneers nieder28.12.2025 - 3
Brand auf Geflügelhof: Tausende Hühner sterben bei Feuer im Saarland25.05.2026 - 4
NFL live: Tampa Bay Buccaneers - Carolina Panthers im Livestream31.12.2025 - 5
Handball: Länderspiel-Doppelpack als Stresstest für Handballerinnen20.10.2026
Ähnliche Artikel
WTA Tennis The Championships, Wimbledon: Andrea Lazaro Garcia erringt einen klaren Sieg über Nuria Brancaccio23.06.2026
105:90: Charlotte Hornets setzen sich gegen Milwaukee Bucks durch: Dennis Schröder legt auf12.10.2026
Kriminalität: Mobbing-Vorwürfe: Drei Polizei-Führungskräfte vorläufig suspendiert25.04.2026
Astro-Spektakel über Deutschland: Pink Moon, Lyriden und XXL-Asteroiden im April31.03.2026
Hamburg: Sprintstar Ansah hofft auf Freispruch im Dopingstreit31.08.2026
Abendessen mit den Royals: Speisen mit Harry und Meghan? Für 100.000 Dollar ist das möglich19.12.2025
Kriminalität: Alkoholverbot an Bahnhöfen - Das Wichtigste im Überblick14.10.2026
NBA 2025/26: Detroit Pistons - Phoenix Suns im Livestream15.01.2026
Gerd Dudenhöffer auf Tour 2025/2026: Die Termine für seine Live-Auftritte im Überblick16.12.2025
Fußball News: Beschwerde bei Ethikkommission gegen FIFA-Chef Infantino08.09.2026











