
Wenn der Berg ruft - in Erlangen also Bergkirchweih ist - kommen Menschen aus den meisten Gegenden Deutschlands. Aus mehr als 270 Landkreisen, Kreisen und kreisfreien Städten sind in der ersten Hälfte des Festes mindestens 20 Menschen angereist, wie eine Mobilfunkdatenanalyse von O2 Telefonica und Invenium Data Insights ergibt. Insgesamt kommt sie im Zeitraum vom 21. bis 26. Mai auf mehr als 640.000 Besucher. Das Fest dauert noch bis zum 1. Juni.
Die anonymisierten Daten beziehen sich dabei nicht auf den Wohnort der Menschen, sondern darauf, wo sie am Morgen vor dem Bergkirchweih-Besuch gestartet sind. Einige haben dabei eine weite Anfahrt auf sich genommen. Bis aus Nordfriesland kamen Menschen auf den Berg, aus Hamburg 300, aus Berlin fast 1.000. Und auch aus dem Ausland gibt es Besucher, auch wenn die nur 4,5 Prozent ausmachen. Die größte Gruppe sind dabei US-Amerikaner vor Briten, Schweizern und Österreichern - diese Gruppen wurden unabhängig vom Anreisetag erfasst.
Die Bergkirchweih ist damit allerdings sehr viel regionaler als das Münchner Oktoberfest, bei dem mehr als ein Viertel der Besucher aus dem Ausland kommt. Bei der Bergkirchweih dominieren Menschen aus Erlangen, die gut ein Drittel der Besucher stellen, dem Landkreis Erlangen-Höchstadt mit einem Sechstel sowie Nürnberg mit fast einem Neuntel.
"Die Bergkirchweih ist ein Stück bayerische Mobilität", sagt Jörg Kablitz von Telefónica Deutschland. Die Analyse zeige "eine enorme Verankerung in Erlangen, der Metropolregion Nürnberg sowie im gesamten nordbayerischen Raum."
Auf dem Berg wird kürzer als auf der Wiesn gefeiert
Im Schnitt blieben die Besucher knapp vier Stunden auf der Bergkirchweih - deutlich weniger als die 5:41 Stunden auf dem Oktoberfest. Sie kamen vor allem abends. Am ersten Samstag des Festes waren um 21.30 Uhr 80.000 Menschen gleichzeitig auf dem Berg. Die über einen ganzen Tag verteilt meisten Besucher gab es am Sonntag mit 140.000.
Besonders viele Besucher entfallen dabei auf die Altersgruppe von 18 bis 29, die 28 Prozent stellt, sowie auf die 50- bis 59-Jährigen mit 24 Prozent.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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