
Innenverteidiger Nico Elvedi verlässt den Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Nach elf Jahren im Borussia-Park schließt sich der Schweizer dem englischen Erstligisten Leeds United an. Bis zu seinem Abgang war der 29-Jährige der dienstälteste Gladbacher Feldspieler im Kader.
"Ich bin als 18-Jähriger zu Borussia gekommen, ohne zu wissen, was mich erwartet. Und dann durfte ich so viele besondere Momente erleben, habe unglaublich viele tolle Menschen kennengelernt und Freunde fürs Leben gefunden", sagte Elvedi. Der Verein sei ihm ans Herz gewachsen und wie eine Familie für ihn. "Es fällt mir schwer, diesen Schritt zu machen, aber ich habe das Gefühl noch einmal etwas Neues erleben zu wollen."
Schröder: Sportlich und menschlich ein Verlust
Borussia-Sportchef Rouven Schröder bezeichnete Elvdi als "echte Borussia-Legende". Der "Verlust" schmerze "sportlich und menschlich". "Doch es war Nicos ausdrücklicher Wunsch in seiner Karriere noch einmal eine neue Herausforderung zu suchen. Bei einem Spieler mit seinen Verdiensten, der sich auch in dieser Angelegenheit immer absolut vorbildlich verhalten hat, gebietet es der Respekt diesem Wunsch zu entsprechen, sofern die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen. Dieses Szenario ist jetzt eingetreten", sagte er.
In Leeds trifft Elvedi auf den deutschen Trainer Daniel Farke und damit auf einen alten Bekannten, denn Farke war in der Saison 2022/23 Trainer bei Gladbach. Medienberichten zufolge erhält der Bundesligist für den Transfer eine Ablösesumme von rund zehn Millionen Euro inklusive einer Weiterverkaufsbeteiligung.
Wechselvolle Zeit im Borussia-Park
Im Sommer 2015 war Elvedi vom Schweizer Erstligisten FC Zürich zu den Fohlen gewechselt und hat seitdem 364 Pflichtpartien absolviert. Der Defensivspieler hatte bei den Gladbachern eine wechselvolle Zeit. Er spielte dort in der Champions League und der Europa League - und in der Bundesliga auch gegen den Abstieg. Für die Nationalmannschaft der Schweiz stand Elvedi in 73 Partien auf dem Rasen.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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