
Italiens Tennisstar Jannik Sinner hat den Final-Kracher in Monte-Carlo gegen Carlos Alcaraz gewonnen und den Spanier wieder als Weltranglistenersten abgelöst. Sinner (24) setzte sich bei schwierigen äußeren Bedingungen gegen seinen Dauer-Rivalen mit 7:6 (7:5), 6:3 durch und ist nun wieder die Nummer eins im Männer-Tennis.
Es fühle sich "großartig" an, sagte Sinner im Interview auf dem Court nach dem Sieg in seiner Wahlheimat Monaco: "Das bedeutet mir sehr viel." Dass er dadurch auch wieder Weltranglistenerster ist, sei eher zweitrangig".
Sinner ist nach dem Serben Novak Djokovic und dem Spanier Rafael Nadal erst der dritte männliche Tennisprofi der Geschichte, der vier Masters-1000-Turniere in Serie gewinnen konnte. Anfang November 2025 triumphierte er in Paris, zuletzt gelang ihm das sogenannte "Sunshine Double" mit Siegen in Indian Wells und Miami. Auf dem Weg dorthin hatte er in den Halbfinals jeweils gegen Alexander Zverev gewonnen - das gelang ihm auch beim Sandplatz-Event im Fürstentum.
Deutsches Doppel tritt in Fußstapfen von Becker/Stich
Einen deutschen Erfolg gab es in Monte-Carlo dennoch zu feiern: Kevin Krawietz und Tim Pütz setzten sich im Doppel-Finale gegen Marcelo Arévalo und Mate Pavic im Match-Tiebreak mit 10:8 durch und holten ihren zweiten gemeinsamen Masters-1000-Titel. Den ersten Satz hatte das Davis-Cup-Duo mit 4:6, verloren, den zweiten mit 6:2 gewonnen. Zuletzt hatte Boris Becker und Michael Stich vor 34 Jahren als deutsches Doppel in Monte-Carlo triumphiert.
Wind bereitet Probleme
Den Finalisten im Einzel bereitete der relativ starke Wind auf dem Court Rainier III vor allem beim Aufschlag sichtlich Probleme. Sowohl Sinner als auch Alcaraz gaben früh ein Service ab, auch die Fehlerquote war bei beiden Ausnahmekönnern ungewöhnlich hoch. "Ich erlaube keine Ausreden bei Tennisspielern, heute erlaube ich die Wind-Ausrede", sagte Ex-Spielerin Andrea Petkovic als Sky-Expertin.
Im Tiebreak des ersten Satzes zeigte Sinner die besseren Nerven. Im zweiten Satz ließ er sich auch von einem frühen Break nicht beeindrucken und verwandelte nach 2:15 Stunden seinen ersten Matchball zu seinem siebten Sieg im 17. Duell mit Alcaraz.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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