
Für Rad-Superstar Tadej Pogacar ist die Saison endgültig beendet - seinen Vertrag beim UAE-Team hat er aber vorzeitig bis 2032 verlängert. Nach seinem Sturz bei der Vuelta werde der Slowene in dieser Saison nicht mehr ins Renngeschehen zurückkehren, "sondern sich voll und ganz auf seine Genesung und Rehabilitation konzentrieren", erklärte sein Team.
Pogacar sagte, dass es das Wichtigste sei, "mich richtig zu erholen und meinem Körper die Zeit zu geben, die er braucht". Er fügte an: "Natürlich ist das nicht die Art und Weise, wie ich meine Saison beenden wollte."
Traum von WM-Titelverteidigung geplatzt
Der 27-Jährige gewann im Sommer zum fünften Mal die Tour de France. Bei der Spanien-Rundfahrt, die er bislang noch nie für sich entscheiden konnte, war er vor einer Woche aber schwer gestürzt und hatte ein gebrochenes linkes Schlüsselbein sowie eine Gehirnerschütterung erlitten. Lange war spekuliert worden, ob Pogacar als Titelverteidiger am WM-Straßenrennen im kanadischen Montreal am 27. September trotzdem teilnehmen kann. Ein Start ist nun endgültig vom Tisch.
Seinem UAE-Team will er aber noch lange die Treue halten. "Von Anfang an hat sich dieses Team für mich wie ein Zuhause angefühlt. Wir sind über die Jahre gemeinsam gewachsen und haben unglaubliche Momente erlebt", sagte Pogacar über seine Vertragsverlängerung.
Noch hat Pogacar nicht alles gewonnen
Der zweimalige Weltmeister hatte vor zwei Jahren einen Vertrag bis 2030 unterschrieben. Aufgrund seiner Dominanz in den vergangenen Jahren war über ein Karriereende nach Vertragsende spekuliert worden. Diese Spekulationen beendete Pogacar nun. Neben einem Sieg bei der Vuelta fehlt ihm auch noch Olympia-Gold sowie ein Erfolg beim Eintagesklassiker Paris-Roubaix.
"In diesem Sport möchte ich noch viel erreichen, und ich bin überzeugt, dass dies der richtige Ort dafür ist. Ich bin dem Team sehr dankbar für das Vertrauen, das es in mich setzt, und freue mich auf das, was wir gemeinsam noch aufbauen können", erklärte Pogacar.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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