
Nach dem durch einen Klimaaktivisten ausgelösten Sturz mehrerer Radprofis bei der 50. Auflage der Ronde von Brügge erwarten den Mann juristische Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Westflandern hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen, berichtete die Nachrichtenagentur Belga. Es geht um den Verdacht der vorsätzlichen Körperverletzung und der böswilligen Verkehrsbehinderung.
Etwa 30 Kilometer vor dem Ziel in Brügge hatte sich der 48-Jährige am Mittwoch auf die mit Kopfsteinpflaster bedeckte Strecke gesetzt. Ein Foto zeigt, wie auf einem Shirt des Mannes "Kinder sterben durch die Klimakrise" steht. Der Mann sei zwar gerade noch rechtzeitig weggezogen worden. Dennoch stürzten mehrere Fahrer infolge des Vorfalls. Der Klimaaktivist wurde anschließend von der Polizei festgenommen.
Für den kolumbianischen Profi Juan Molano war das Rennen nach dem Sturz beendet. Der Niederländer Dylan Groenewegen siegte nach 202,9 Kilometern. Er ist Teil des aufstrebenden zweitklassigen Radrennstalls Unibet Rose Rockets um den früheren deutschen Top-Sprinter Marcel Kittel, der als Sprintcoach für das Team arbeitet.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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