
- Prinzessin Kates verreist ohne Prinz William
- Erster Solotrip nach der Krebsdiagnose
- Prinzessin von Wales widmet sich in Italien einem Herzensprojekt zur frühkindlichen Entwicklung
Prinzessin Kate steht vor einem bedeutenden Moment in ihrer Rückkehr ins öffentliche Leben. Am kommenden Mittwoch wird die 44-Jährige nach Reggio Emilia in Norditalien aufbrechen – ihre erste offizielle Auslandsreise seit mehr als drei Jahren. Diese Reise unternimmt sie ohne ihren Mann Prinz William. Der zweitägige Arbeitsbesuch dreht sich um frühkindliche Bildung, ein Thema, das die Prinzessin von Wales als ihr "Lebenswerk" bezeichnet. Nach ihrer Krebserkrankung und der anschließenden Chemotherapie markiert diese Reise einen wichtigen Meilenstein.
Prinzessin Kates erster Solotrip nach Italien
"Die Prinzessin freut sich sehr auf den Besuch in Italien nächste Woche", zitiert die "Daily Mail" einen Sprecher des Kensington-Palastes. Sie wolle vor Ort erleben, wie der berühmte Reggio-Emilia-Ansatz Umgebungen schafft, in denen Natur und liebevolle menschliche Beziehungen zusammenkommen, um die Entwicklung von Kindern zu fördern.
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Prinzessin Kate verreist nach der Krebsdiagnose erstmals alleine
Zuletzt verließ Prinzessin Kate im Dezember 2022 für offizielle Termine das Land. Damals begleitete sie Prinz William nach Boston zur Verleihung des Earthshot Prize. Ihre letzte Soloreise führte sie bereits im Februar desselben Jahres nach Dänemark. Dann kam der gesundheitliche Einschnitt: Im Januar 2024 musste sich die Prinzessin einer größeren Bauchoperation unterziehen. Anschließend erhielt sie die Krebsdiagnose und unterzog sich einer präventiven Chemotherapie. Sie zog sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück.
Erst neun Monate später begann Kate eine behutsame Rückkehr zu ihren Aufgaben. Im Januar 2025 bestätigte sie offiziell, dass der Krebs in Remission sei. Internationale Reisen standen bisher jedoch nicht auf dem Programm – bis jetzt.
Prinzessin von Wales widmet sich wichtigem Entwicklungsprojekt für Kinder
Der Reggio-Emilia-Ansatz gilt als eine der renommiertesten Methoden zur frühkindlichen Erziehung weltweit. Das Konzept entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in der norditalienischen Stadt und revolutionierte die Art, wie Kleinkinder lernen.
Im Mittelpunkt steht das kindgeführte, experimentelle Lernen. Beziehungen und Zusammenarbeit spielen dabei eine zentrale Rolle. Kinder drücken sich durch Kunst, Theater und Bewegung aus. Die Natur wird als "dritter Lehrer" betrachtet.
Prinzessin Kate interessiert sich schon länger für diesen pädagogischen Ansatz. Wie es heißt, wollte sie ihn "seit geraumer Zeit in Aktion sehen". Die Methode verbindet zwei ihrer größten Leidenschaften: frühkindliche Entwicklung und die natürliche Umwelt. Die Italienreise gilt als wichtiger neuer Meilenstein für ihre Arbeit.
Neue globale Ambitionen für Prinzessin Kates Herzensthema
Das Royal Foundation Centre for Early Childhood gründete die Prinzessin im Jahr 2021. Seitdem widmet sie sich intensiv der Frage, wie die ersten Lebensjahre die Zukunft von Kindern prägen. Die bevorstehende Italienreise signalisiert nun erweiterte internationale Ziele für Catherine und ihr Team. Die Prinzessin betont immer wieder die Bedeutung dieser Arbeit. In einer zunehmend "abgelenkten, fragmentierten und digitalen Welt" sei es wichtiger denn je, in das zu investieren, "was uns wirklich hilft, zu gedeihen: menschliche Verbindung", schreibt sie im Vorwort eines neuen Leitfadens.
Prinzessin Kate wirkt an Ratgeber mit
Parallel zur Ankündigung der Italienreise veröffentlicht Kate einen neuen Ratgeber. "Foundations for Life: A Guide to Social and Emotional Development" richtet sich an alle, die mit Babys, Kleinkindern und deren Familien arbeiten. Der Leitfaden soll das Verständnis dafür stärken, warum sozial-emotionale Entwicklung so bedeutsam ist.
Zur Veröffentlichung besucht die Prinzessin die University of East London. Dort trifft sie Familien, Forscher und Studierende sowie Führungskräfte aus dem Bildungsbereich. Diese haben zugesagt, den Leitfaden in ihre Lehre und Ausbildung zu integrieren.
"Während unsere Gesellschaft sich oft auf akademische oder körperliche Meilensteine konzentriert, zeigt die Forschung durchgehend, dass es unsere frühesten Beziehungen, Erfahrungen und Umgebungen sind, die das Fundament für unsere zukünftige Gesundheit und unser Glück legen", schreibt Catherine im Vorwort.
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