
- Auto fährt in Menschengruppe im Zentrum
- Mehrere Verletzte, Rettungskräfte im Einsatz
- Ermittlungen zu Ursache laufen
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In der Leipziger Innenstadt ist es am Montagnachmittag zu einem umfangreichen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten gekommen. Hintergrund ist ein Vorfall im Bereich der Grimmaischen Straße und des Augustusplatzes, bei dem ein Fahrzeug in eine Gruppe von Menschen gefahren sein soll.
Nach Angaben der Polizei gibt es mehrere Verletzte. Wie viele Personen genau betroffen sind und wie schwer die Verletzungen ausfallen, war zunächst nicht abschließend bekannt.
Alarm wegen Massenanfall von Verletzten ausgelöst
Die Einsatzkräfte reagierten laut dem "Medienportal-Grimma" mit einem sogenannten MANV-Alarm, also einem Alarm für einen Massenanfall von Verletzten. Zahlreiche Rettungsteams kümmerten sich vor Ort um die medizinische Erstversorgung der Betroffenen. Die betroffene Zone erstreckte sich nach ersten Informationen vom Augustusplatz bis in Richtung der Thomaskirche. In diesem Bereich kam es zu großflächigen Absperrungen durch die Polizei.
Innenstadt großräumig abgesperrt
Im Zuge des Einsatzes wurden weite Teile des Stadtzentrums gesperrt. Dadurch kam es zu deutlichen Einschränkungen im Straßenverkehr sowie im öffentlichen Leben rund um die Leipziger Innenstadt. Auch Passanten wurden aus dem Gefahrenbereich gebracht, während Einsatzkräfte die Lage vor Ort sicherten und den Bereich absuchten.
Ermittlungen zum Hergang laufen - das ist bisher bekannt
Die Polizei hat Untersuchungen aufgenommen, um den genauen Ablauf des Geschehens zu klären.
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung hat laut "Mitteldeutsche Zeitung" am Einsatzort bestätigt, dass es zwei Todesopfer gibt. Nach seinen Angaben wurde der mutmaßliche Fahrer inzwischen festgenommen, eine weitere Gefährdungslage bestehe nicht mehr. Die Hintergründe, warum das Fahrzeug in die Menschenmenge geraten ist, sind weiterhin unklar.
Bei dem Tatverdächtigen der tödlichen Fahrt von Leipzig handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen. "Es ist ein Amoktäter", sagte Sachsens Innenminister Armin Schuster in Leipzig.
Sachsens Ministerpräsidenten Michael Kretschmer äußert sich zu dem Vorfall und beschreibt den mutmaßlichen Täter als jungen, psychisch auffälligen deutschen Staatsbürger. Die Tat habe ihn persönlich sehr bewegt, erklärte er laut "Abendblatt" am Rande eines Bürgerdialogs in Meißen.
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