
Die US-Skirennfahrerin Mikaela Shiffrin hat Hassnachrichten veröffentlicht, die sie rund um die Olympischen Winterspiele online erhalten hatte. In einem Beitrag bei Instagram teilte die beste Alpin-Athletin der Gegenwart einige der Kommentare. "Du bist ein verdammter Witz", schrieb da etwa jemand und nannte Shiffrin ein "wertloses Stück Scheiße".
Jemand anderes schrieb: "Bleib in Italien, du Schlampe." Ein User meinte deutlich ironisch gemeint: "Es wäre so schade, wenn du dich verletzt und nie wieder skifahren kannst." Wieder jemand anderes schrieb in dem Netzwerk: "Schäm dich, du Verräterin."
Der Grund für viele Beleidigungen war offensichtlich, dass Shiffrin vor ihren Starts bei den Winterspielen in Norditalien zur aktuellen politischen Situation in den USA befragt wurde. Daraufhin zitierte sie Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela aus Südafrika und äußerte die Hoffnung, durch den Sport Werte wie "Inklusion, Diversität und Freundlichkeit" zu befördern, die ihr wichtig seien.
Team hielt Kommentare bei Olympia geheim
Die Athletin hielt sich selbst während der Spiele von den sozialen Medien fern. Ihr Team teilte mit, dass sie keinen der Hasskommentare vor Ort in Cortina gesehen habe. Darüber hinaus habe man die Plattformbetreiber kontaktiert, um zu bewirken, dass just jene Nachrichten nicht mehr gelesen werden konnten.
Die Politik von US-Präsident Donald Trump und dessen Vorgehen gegen Migranten war ein großes Thema während Olympia. Viele Athletinnen und Athleten äußerten sich kritisch dazu - was wiederum dazu führte, dass ihnen aus Amerika vorgeworfen wurde, keine Patrioten zu sein. Sogar Trump selbst äußerte sich in einem Online-Beitrag sehr abfällig über einen Ski-Freestyler.
Dominantes Slalom-Gold nach Peking-Enttäuschung
Shiffrin gewann in Cortina in dominanter Weise Gold im Slalom und schaffte damit auch eine Revanche für ihre völlig missglückten Winterspiele 2022 in Peking. Damals hatte sie als Favoritin in gleich mehreren Events keine Medaille gewonnen. Die Amerikanerin hatte in der Vergangenheit mehrfach erzählt, wie sie sich im Laufe ihrer Karriere sehr häufig unter Druck gesetzt fühlte. Sie habe sich jahrelang immer wieder vor Anspannung übergeben müssen - vor allem bei Großereignissen und teilweise sogar kurz vor ihren Rennen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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