
Ski-Weltverbandschef Johan Eliasch hat Kritik daran zurückgewiesen, dass Lindsey Vonn trotz ihrer Vorverletzung bei der olympischen Abfahrt starten durfte. "Ich glaube fest daran, dass so etwas von jedem einzelnen Athleten selbst entschieden werden muss", sagte der Fis-Präsident nach dem folgenschweren Unfall der amerikanischen Sportlerin. Vonn (41) war bei den Winterspielen in Cortina d'Ampezzo trotz eines kurz zuvor gerissenen Kreuzbandes gestartet, in der Abfahrt dann aber heftig gestürzt. Sie kam ins Krankenhaus, eine offizielle Diagnose gab es zunächst nicht.
Nach dem Sturz war vereinzelt Kritik aufgekommen an den Organisatoren, dass diese der angeschlagenen Vonn den Start erlaubt hatten. "Sie kennt besser als jeder andere die Verletzungen an ihrem Körper", entgegnete Eliasch, der auch Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ist. "Wenn man sich umschaut, dann hat jeder einzelne Athlet irgendeine Art von Verletzung."
Eliasch unterstreicht: "Ist ein gefährlicher Sport"
Vonn hatte in der vorigen Saison ihr Weltcup-Comeback gegeben mit einer Teilprothese im rechten Knie. Im letzten Rennen vor Olympia stürzte sie dann in Crans-Montana (Schweiz) und erlitt nach eigenen Angaben einen Kreuzbandriss im linken Knie. Derartige Blessuren haben zumeist eine Operation und mehrere Monate Pause zur Folge. Die beste Abfahrerin des Winters entschied aber, einen Start in Cortina mit einer Spezialschiene zu wagen.
Der Unfall dann in der olympischen Abfahrt hatte auch nichts mit ihrem Knie zu tun. "Unglaublich unglücklich" sei der Sturz gewesen, unterstrich Funktionär Eliasch am Tag nach dem Unfall am Rande der Team-Kombination der Männer in Bormio. Vonn hatte just im Moment eines Sprungs mit dem rechten Arm bei einem Tor eingehakt, ihr Oberkörper wurde deshalb in der Luft herumgerissen. "Niemand kann so etwas noch auffangen", schilderte der Fis-Präsident. "Aber so etwas ist manchmal Teil des Skirennfahrens. Es ist ein gefährlicher Sport."
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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