
- Vermisstenfall Maddie McCann - 18 Jahre Spekulationen und Gerüchte
- Name Maddie fällt in den Epstein-Files - Hobby-Ermittler:innen sehen Verbindung
- Phantombild führt angeblich zu Ghislaine Maxwell - was ist dran an der Verbindung?
- Verdächtige Frau könnte eine Rolle im Vermisstenfall spielen
- Hinweise auf Epstein-Verbindung nicht stichhaltig, auch wenn es eine Ähnlichkeit gibt
Der Fall Madeleine McCann berührt auch 18 Jahre nach der Entführung des damals erst dreijährigen Mädchens im portugiesischen Praia da Luz die Gemüter. Nachdem Ermittler:innen bisher davon ausgegangen sind, dass ein Deutscher in die Entführung des Mädchens verstrickt gewesen sei, kochen im Netz seit geraumer Zeit nun ganz neue Gerüchte hoch. Grund dafür ist die Erwähnung des Mädchens in den sogenannten Epstein-Files. Und noch etwas nährt die Gerüchteküche: ein verdächtiges Foto der Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell.
Darum taucht der Name Madeleine McCann in den Epstein-Akten auf
Es ist die wohl tragischste und aufsehenerregendste Vermisstenmeldung, die traurigerweise immer noch in den sozialen Netzwerken für Gerüchte sorgt. Der Vermisstenfall Maddie McCann. Besonders aktuell scheint der Fall auch heute, 18 Jahre nach dem Verschwinden des Mädchens, wieder zu sein, da der Name Madeleine McCann auch in den Epstein-Files auftaucht, die nach deren Veröffentlichung auf schockierende Weise die Medienlandschaft dominieren. Nicht nur die neusten Enthüllungen über den ehemaligen Prinzen und Bruder von König Charles, Andrew Mountbatten-Windsor, lassen einen erzittern, auch weitere Prominente wie NorwegensKronprinzessin Mette-Marit sind im Sumpf des schwerreichen Unternehmers und Pädophilen Jeffrey Epstein versunken.
Drei Jahre nach Maddies Verschwinden - Zeuge berichtet von verdächtiger Frau mit Kind
Eine Erwähnung zu Madeleine McCann lässt zudem nicht los. Wie aus den Epstein-Akten hervorgeht, berichtete im Jahr 2009, drei Jahre nach Madeleines Verschwinden, ein Zeuge gegenüber den Ermittler:innen, dass er ein Kind gemeinsam mit einer Frau auf einer Straße entlanglaufen sah, das Maddie verdächtig ähnelte. Und nicht nur das - eine andere Ähnlichkeit schockiert rückblickend.
Denn die unbekannte Frau, die das Kind mit sich führte, ähnelt laut Phantombild keiner Geringeren als Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell. Zwar gäbe es keine Beweise, dass es sich bei der Frau und dem Mädchen um Ghislaine oder gar Maddie handele, dennoch kocht die Gerüchteküche im Netz wieder hoch - und zwar aus einem ganz bestimmten Grund.
Phantombild von Maddie-Verdächtiger sieht Ghislaine Maxwell täuschend ähnlich
Denn auch das damalige Phantombild, welches Privatermitterler:innen anfertigten ließen, geistert im Netz. Und wirft man einen Blick auf selbiges, fällt auf: Die Ähnlichkeit zu Ghislaine Maxwell ist erschreckend. Das computergenerierte Bild zeigt eine Frau mit kurzen, dunklen Haaren.
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Der Name Maddie fiel auch im Zusammenhang mit zwei Briten, die eine "unidentifizierbare Frau" am 7. Mai 2007 - nur vier Tage nach Maddies verschwinden - in Barcelona gesehen haben wollen. Die unbekannte Frau schien laut Bericht aufgeregt und wartete offenbar vor einer Bar auf jemanden, heißt es bei RTL.de. Als einer der Männer sie damals ansprach, habe sie gefragt: "Haben Sie das Kind?"
Auch wenn im Netz unter Hobby-Ermittler:innen auch hier oft eine deutliche Verbindung zu Ghislaine Maxwell gezogen wird, geht die Polizei jedoch nicht davon aus, dass es sich bei der gesuchten Frau, die eine "Person von besonderem Interesse für die Ermittlungen" ist, um Ghislaine Maxwell handelt. Sie soll im Frühjahr 2007 zudem noch gar keine Kurzhaarfrisur gehabt haben. Fotos von damals zeigen die Brünette mit schulterlangem Haar.
Das spricht gegen die Epstein-Theorie im Fall Maddie McCann
Und ein weiteres Detail spricht gegen die Epstein-Maddie-Theorie - Gislaine Maxwell sei damals schon 45 Jahre alt gewesen. Die hier beschriebene Frau sei rund 10 Jahre jünger. Laut "Sunday Guardian" soll Maxwell zum benannten Zeitpunkt auch gar nicht in Europa gewesen sein, sondern wahrscheinlich in New York.
Auch wenn die Ähnlichkeit auf dem Phantombild verblüffend ist, eine Verbindung zum Fall Madeleine McCann und Jeffrey Epstein ist reine Spekulation. Der Vermisstenfall bleibt somit auch weiterhin ungelöst.
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