
- Mette-Marit bereut öffentlich ihre Nähe zum US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein
- Sohn Marius Borg Høiby wegen schwerer Sexualdelikte vor Gericht
- Umfragen zeigen wachsende Zweifel an Mette-Marits Zukunft als Königin
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Der öffentliche Druck auf Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen wächst. Gleich mehrere Vorgänge belasten derzeit das Ansehen der künftigen Königin. Im Zentrum stehen ihre früheren Kontakte zum verurteilten US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein sowie der laufende Vergewaltigungsprozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby.
Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit wegen schwerer Vorwürfe angeklagt
Marius Borg Høiby, der Sohn Mette-Marits aus einer früheren Beziehung, steht derzeit wegen mehrerer schwerer Sexualdelikte vor Gericht. Dem 29-Jährigen wird vorgeworfen, mehrere Frauen missbraucht und vergewaltigt zu haben. Vor Gericht zeigte er sich emotional und schilderte seine Bekanntheit als Sohn der Kronprinzessin als persönliche Belastung.
Gleichzeitig wird öffentlich diskutiert, ob ihm sein familiärer Hintergrund Vorteile verschafft haben könnte. Medien berichten von einem jahrelangen ausschweifenden Lebensstil ohne festes Einkommen sowie von Polizeikontakten, die offenbar folgenlos blieben.
Fragen an Polizei und Palast
Norwegische Medien verlangen inzwischen laut "ZDF heute" eine lückenlose Aufklärung. Warum wurde das Königshaus im Vorfeld über eine mögliche Festnahme informiert? Welche Erkenntnisse lagen den Behörden über das Umfeld von Borg Høiby vor? Offizielle Stellungnahmen dazu stehen bislang aus. Obwohl der Angeklagte formal nicht dem Königshaus angehört, gilt der Fall als schwere Belastungsprobe für die Monarchie.
Entschuldigung für Epstein-Kontakte von Kronprinzessin Mette-Marit
Zusätzliche Brisanz erhielt die Lage durch neue Veröffentlichungen aus den USA. In freigegebenen Akten des US-Justizministeriums taucht der Name Mette-Marit mehrfach im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein auf. Norwegische Medien veröffentlichten zudem E-Mails, die auf ein vertrautes Verhältnis zwischen beiden hindeuten. Die Kronprinzessin reagierte inzwischen laut "Deutschlandfunk" mit einer öffentlichen Entschuldigung. Sie bedauere ihre damalige Nähe zu Epstein zutiefst und äußerte Reue darüber, die königliche Familie in diese Situation gebracht zu haben.
Umfragen zeigen sinkende Zustimmung für das Königshaus in Norwegen
Die Kombination aus familiärem Skandal und problematischen Kontakten wirkt sich spürbar auf die öffentliche Meinung aus. In aktuellen Umfragen sprechen sich immer mehr Norweger dagegen aus, dass Mette-Marit eines Tages Königin werden soll. Das norwegische Königshaus steht damit vor einer der größten Vertrauenskrisen der vergangenen Jahre und die Frage, welche Regeln für die Monarchie gelten, wird lauter denn je gestellt.
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