
- Mette-Marit äußert sich erstmals zu Epstein-Kontakten
- Betroffene berichtet von gemeinsamen Begegnungen
- Widersprüche bei Aussagen zu anwesenden Frauen
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Nachdem ihr Name in Dokumenten rund um Jeffrey Epstein aufgetaucht war, sah sich Prinzessin Mette-Marit zuletzt mit kritischen Fragen konfrontiert. Die Ehefrau von Kronprinz Haakon äußerte sich daraufhin erstmals öffentlich zu den Vorwürfen und betonte, keine Kenntnis von den kriminellen Aktivitäten des verurteilten Straftäters gehabt zu haben.
Gegenüber dem norwegischen Rundfunk erklärte sie zudem, sie bedaure die Bekanntschaft rückblickend. Gleichzeitig stellte sie klar, keine Verantwortung für die Taten Epsteins zu tragen und verwies auf das Leid der Betroffenen.
Treffen und Aufenthalte von Mette-Marit werfen Fragen auf
Laut veröffentlichten Unterlagen hielt sich Mette-Marit Anfang 2013 mehrere Tage in Epsteins Anwesen in Palm Beach auf. Sie betonte jedoch, dort ausschließlich erwachsene Personen getroffen zu haben und keine verdächtigen Situationen bemerkt zu haben. Diese Darstellung steht nun im Fokus, nachdem sich eine Betroffene des Falls öffentlich geäußert hat und eigene Eindrücke schildert.
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Betroffene berichtet von Begegnungen mit Mette-Marit
Svetlana Pozhidaeva, die nach eigenen Angaben zum Kreis der von Epstein ausgebeuteten Frauen gehörte, berichtet "Gala" zufolge von mehreren Situationen, in denen sie auch der norwegischen Kronprinzessin begegnet sei. So habe es bereits 2012 in Oslo indirekte Berührungspunkte gegeben, als Epstein mit Mette-Marit unterwegs gewesen sei. Pozhidaeva selbst habe sich zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit anderen Frauen in einem Hotel aufgehalten, während Epstein sie als "Assistentinnen" bezeichnet habe.
Widersprüche bei Altersangaben
Pozhidaeva schildert auch Begegnungen auf St. Barths sowie in Palm Beach Anfang 2013. Dabei betont sie, dass viele der anwesenden Frauen sehr jung gewirkt hätten. Diese Aussage steht im Kontrast zu Mette-Marits Darstellung, ausschließlich Erwachsene getroffen zu haben. Ob und in welchem Umfang der Kronprinzessin die Hintergründe bekannt waren, bleibt weiterhin ungeklärt.
Keine direkten Vorwürfe gegen Mette-Marit
Trotz der Schilderungen erhebt Pozhidaeva keine direkten Anschuldigungen gegen die Royal. Sie betont, dass es in ihrer Anwesenheit zu keinen Übergriffen gekommen sei und sie nicht beurteilen könne, was Mette-Marit möglicherweise wusste. Zugleich beschreibt sie die Prinzessin als freundlich und respektvoll im persönlichen Umgang.
Debatte um Verantwortung hält an
Die neuen Aussagen dürften die Diskussion um die Verbindungen hochrangiger Persönlichkeiten zu Jeffrey Epstein weiter anheizen. Während Mette-Marit ihre Unwissenheit betont, werfen die Berichte aus dem Umfeld der Betroffenen zusätzliche Fragen auf.
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