
Mit einem Gala-Auftritt gegen Slowenien haben Deutschlands Handballerinnen vorzeitig das EM-Ticket gelöst und im ersten Heimspiel seit dem WM-Silber für Party-Stimmung bei den Fans gesorgt. Vor 3.791 Zuschauern im ausverkauften Heidelberger SNP Dome lieferte die DHB-Auswahl beim ungefährdeten 33:18 (18:8)-Sieg eine überzeugende Vorstellung ab und kann nun in Ruhe für die Endrunde planen.
Beste deutsche Werferinnen beim ungefährdeten Start-Ziel-Sieg waren Kapitänin Antje Döll und Nina Engel mit jeweils fünf Toren. Vor den abschließenden Qualifikationsspielen am 8. April in Nordmazedonien und 12. April in Hamm gegen Belgien führt das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch die Gruppe 3 mit 8:0 Punkten uneinholbar an. Die EM steigt vom 3. bis 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei.
Jubiläum für Rückraum-Ass Vogel
Das deutsche Team legte einen perfekten Start hin, den Jubilarin Emily Vogel in ihrem 150. Länderspiel mit dem ersten Treffer einleitete. "Ich trage den Adler voller Stolz auf der Brust und bin nach wie vor happy, dieses Trikot anzuhaben", sagte die 27-Jährige vor dem Anpfiff.
Nach einem schnellen 3:0 (4. Minute) war Deutschland Mitte der ersten Halbzeit beim 12:3 bereits auf neun Tore enteilt. Vor allem Engel, die im Sommer vom Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach nach Rumänien zu CS Gloria Bistrita wechselt, zeichnete sich als sichere Vollstreckerin aus dem Rückraum aus.
DHB-Auswahl ungefährdet
Schon zur Pause war die Partie angesichts eines Zehn-Tore-Polsters entschieden. "Wir wollten zeigen, dass das WM-Fieber noch in uns steckt. Das ist uns bestens gelungen", stellte Kapitänin Antje Döll fest. Auch Sportvorstand Ingo Meckes war mit dem schwungvollen Auftritt zufrieden: "Das war sehr souverän und genau so, wie wir uns das vorgestellt haben."
Und das, obwohl Gaugisch einige Stammspielerinnen über weite Strecken der einseitigen Partie schonte. Auch eine kurze Schwächephase nach Wiederbeginn, als die Sloweninnen mit einem 4:1-Lauf etwas verkürzen konnten, brachte den WM-Zweiten nicht aus dem Rhythmus. In der Schlussphase zog der Favorit das Tempo noch einmal an und am Ende sogar auf 15 Tore davon.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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