
Wieder wird ein Straßenabschnitt entlang des Deichs in den Vier- und Marschlanden aufgrund einer Sportveranstaltung für den Autoverkehr für mehrere Stunden gesperrt. Zwei Wochen nach dem Hamburger Ironman, bei dem etwa 150 Teilnehmer während des Radfahrens aufgrund von bislang Unbekannten vermutlich aus Protest verstreuten Metallsplittern auf der Straße Reifenschäden erlitten hatten, findet am Sonntag der Vierlanden-Triathlon statt.
Ein ähnliches Szenario befürchtet Cheforganisator Klaus-Dieter Stein für die Radstrecke allerdings nicht. "Wir werden akzeptiert, da es eine gewachsene, jetzt 29 Jahre alte regionale Veranstaltung ist", sagte er.
Anders als bei der Ironman-EM führt der Kurs allerdings auch nicht durch Kirchwerder, wo die Metallsplitter auf der Straße gelegen hatten. Die Sperrung betrifft nur den Bereich westlich des Hohendeicher Sees, wo Start- und Zielpunkt des Triathlons liegen. "Wir haben uns damals bewusst für diese 10-Kilometer-Wendepunktstrecke entschieden", erklärte Stein.
Sonntagmorgen wird die Strecke noch einmal abgefahren
"Dadurch können wir die Beeinträchtigung der Anwohner geringer halten. Es ist in der Organisation übersichtlicher und einfacher abzusichern", sagte Stein weiter. Dennoch werde man die Streckenposten sensibilisieren, betonte er und ergänzte. "Sonntagmorgen werden wir die Strecke abfahren. Aber das haben wir immer schon gemacht." Der längste Wettbewerb beim Vierlanden-Triathlon ist die Mitteldistanz. Hier müssen 80 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt werden.
Den Vorfall beim Ironman kritisierte Stein mit deutlichen Worten: "Diese Art von Protest ist völlig unakzeptabel und nicht tolerierbar. In diesem Fall wurden die Sportler getroffen und nicht die, die die Strecke genehmigt haben."
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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