
Große, dichte Rauchwolken eines Waldbrandes im Kreis Düren steigen in den Himmel. Mehrere Hundert Hektar Wald stehen am Rand der Gemeinde Hürtgenwald seit Donnerstagnachmittag in Flammen. Der Landkreis erklärt, was Menschen in der Umgebung beachten sollen, um die Gefahr für die eigene Gesundheit möglichst gering zu halten.
Was soll ich sofort machen, wenn ich Rauch wahrnehme?
Menschen sollen dann nach drinnen gehen und umgehend Fenster und Türen schließen. Auch Lüftungen sollen auf Umluft geschaltet werden. Besonders vorsichtig sollten Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Menschen mit Atemwegs- oder Herzkrankheiten sein.
Wenn ich trotzdem raus möchte?
Menschen sollen sich in mit Rauch belasteten Gebieten nur im Freien aufhalten, wenn dies unbedingt notwendig ist. Der Kreis rät zum Tragen einer FFP2-Maske, um möglichst wenige der giftigen Rauchpartikel einzuatmen.
Kann ich bedenkenlos Sport machen?
Nicht draußen. Sobald Rauch zu sehen oder stark zu riechen ist, rät der Landkreis den Menschen, sich nur in Innenräumen körperlich auszupowern. Auch Kinder sollten nicht auf Spielplätzen spielen.
Was ist bei Asche zu beachten?
Durch den Rauch kann sich auch Asche auf Oberflächen absetzen. Menschen sollten demnach unbedingt verhindern, die Asche aufzuwirbeln. Daher empfiehlt der Landkreis vor dem Auffegen die Stelle entsprechend nass zu machen und die Hände danach gründlich zu waschen.
Was ist wichtig für Haustierbesitzer?
Katzen, Kaninchen und Hunde sollen möglichst im Haus gehalten werden. Besitzer sollen zudem darauf achten, dass Futter und Trinkwasser nicht mit Asche in Kontakt kommen. Wenn das Tier zu husten beginnt oder die Augen tränen, dann ist es ratsam einen Tierarzt aufzusuchen.
Asche liegt auf meinem Obst und Gemüse. Kann ich das noch essen?
Auch Obstbäume, das Hochbeet im Garten und Beerensträucher bleiben von der Asche nicht verschont. Heimgärtner sollten ihr Obst und Gemüse vor dem Essen unbedingt gründlich waschen und schälen. Wenn sehr viel Asche auf Zucchini, Tomate und Co. liegt, rät der Landkreis von einem Verzehr ganz ab. Zum Bewässern der Pflanzen sollte man besser kein Regenwasser aus Tonnen oder Zisternen nutzen. Das Wasser könnte durch die Asche verunreinigt worden sein. Leitungswasser ist sicher und kann auch problemlos getrunken werden.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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