
Die Spielergewerkschaft Fifpro hat zunehmende Anfeindungen gegen Fußballer im Zusammenhang mit der WM angeprangert und mehr Engagement gegen Hass und Hetze gefordert. Es seien zwar schon wichtige Schritte unternommen worden, die aber noch nicht ausreichten, hieß es in einem Statement. "Es bedarf spürbarer Konsequenzen für die Verantwortlichen und eines gemeinsamen Engagements von Gruppen, darunter Strafverfolgungsbehörden, Social-Media-Plattformen, Medien, Fans und die Öffentlichkeit, um diesen Trend umzukehren", so die Fifpro.
Auch der DFB hatte nach dem WM-Aus im Sechszehntelfinale gegen Paraguay Hasskommentare im Internet beklagt und kritisiert. "Der Kritik an unseren Leistungen stellen wir uns. Sie ist berechtigt und gehört zum Sport. Hass aber gehört nicht dazu. Rassismus und andere Diskriminierungen akzeptieren wir nicht", hieß es in einem Post beim Instagram-Account der Nationalmannschaft mit seinen 7,6 Millionen Followern: "Der Fußball steht für Gemeinschaft und Zusammenhalt, nicht für Spaltung."
Fifpro berichtete nun von "einem zunehmenden Muster von Übergriffen", das sich auf Teile der Medienberichterstattung auch nach Spielen und das Ausscheiden von Teams erstrecke. "In den letzten Wochen wurden Spieler online und persönlich beschimpft, oft rassistisch und diskriminierend. Es gab Einschüchterungen und Anfeindungen auch außerhalb des Spielfeldes. Diese Vorfälle sind keine Einzelfälle", stellte Fifpro fest. Sie würden "auf ein systemisches Muster" hinweisen, das weder im Fußball noch in der Gesellschaft hingenommen werden könne.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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