
Spanien hat Gerüchten über eine mögliche Austragung des Endspiels der Fußballweltmeisterschaft 2030 in Marokko eine klare Absage erteilt. "Wir werden weiter daran arbeiten, denn wir wollen - und es muss so sein -, dass das WM-Finale in Spanien stattfindet", sagte Spaniens Sportministerin Milagros Tolón dem spanischen Radiosender Cadena Ser.
Sportministerin setzt auf Zusage für Spanien
Tolón reagierte damit auf einen inzwischen von der FIFA dementierten Bericht der britischen Zeitung "Times", der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino habe Marokko die Austragung des WM-Endspiels 2030 versprochen, damit das nordafrikanische Land seine Wiederwahl im März 2027 unterstütze.
"Ich bin überzeugt, dass die FIFA Spanien als Austragungsort des Finals auswählen wird", sagte Tolón dem spanischen Radiosender Cadena Ser. Als amtierender Weltmeister der Männer und der Frauen habe ihr Land sportlich großes Gewicht.
Zudem verfüge Spanien über viel Erfahrung in der Organisation sportlicher als auch anderer Großveranstaltungen, biete eine moderne Infrastruktur und ein sicheres Umfeld. Das Endspiel könnte im Stadion Bernabéu von Real Madrid oder im Camp Nou des FC Barcelona stattfinden.
Drei Hauptgastgeber für 2030
Die "Times" hatte am Mittwoch berichtet, dass nach dem Willen Infantinos das Finale im Hassan II Stadion mit 115.000 Plätzen in Casablanca stattfinden solle, das sich zurzeit im Bau befindet. Das wäre ein Affront gegen Spanien und damit auch Europa, das in den vergangenen Tagen Infantino nach dem umstrittenen und inzwischen verworfenen Investorendeal harsch attackiert hatte.
Spanien trägt zusammen mit Portugal und Marokko die WM 2030 aus. Zudem ist jeweils ein Eröffnungsspiel in den südamerikanischen Ländern Argentinien, Paraguay und Uruguay geplant.
Die FIFA hatte den Medienbericht dementiert. "Es ist falsch und irreführend zu behaupten, der FIFA-Präsident habe irgendein Versprechen bezüglich der Austragung des Finales der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2030 abgegeben. Eine Entscheidung wird von der FIFA zu gegebener Zeit getroffen", teilte der Weltverband auf dpa-Anfrage mit.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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