
Die Entscheidung für Jürgen Klopp als Bundestrainer geht in die finale Phase. Nach dem Spitzentreffen von DFB-Präsident Bernd Neuendorf und seinem Stellvertreter Hans-Joachim Watzke mit Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff werden heute die entscheidenden Verbandsfunktionäre über den Stand der Verhandlungen informiert.
Nach dpa-Informationen werden den 14 Mitgliedern des Aufsichtsrats und der vierköpfigen Gesellschafterversammlung der DFB GmbH und Co. KG am späten Nachmittag Ergebnisse der Unterredungen mit Klopp Ende vergangener Woche in New York und mit dessen aktuellem Arbeitgeber Red Bull gestern in München präsentiert.
Keine Ergebnisse vom Mintzlaff-Gespräch
Nur mit der Zustimmung der Funktionäre kann Klopp letztlich zum Nachfolger von Julian Nagelsmann als Bundestrainer berufen werden. Eine Entscheidung muss allerdings heute noch nicht fallen. Nach dem Treffen der DFB-Spitze mit Mintzlaff hatte es verabredungsgemäß keine Mitteilung über Verhandlungsergebnisse gegeben.
Im Raum stehen weiterhin eine Millionenablöse für den bis 2029 als Head of Global Soccer an das Getränkeunternehmen gebundenen Wunschkandidaten oder eine mögliche Bindung Klopps an Red Bull in anderen Funktionen parallel zum Bundestrainer-Job. Möglich sind auch vertragliche Vereinbarungen wie zusätzliche Länderspiele in Leipzig oder Präsenz der DFB-Elf auf dem dortigen RB-Gelände.
Gerechnet wird mit einer Entscheidung spätestens in der kommenden Woche. Mintzlaff reist zum WM-Finale am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF/MagentaTV) in die USA, wo Klopp im Stadion von East Rutherford bei New York seinen letzten Auftritt als Turnier-Experte von MagentaTV haben wird.
Klopp und Mintzlaff müssen sich wohl noch auf die Details einer Vertragsauflösung oder Vertragsänderung einigen. Ob dies zwingend vor der Verkündung der Bundestrainerpersonalie erfolgen muss, ist derzeit unklar. Beim DFB soll Klopp einen DFB-Vertrag bis zur nächsten WM 2030 bekommen.
Start mit Viererpack in der Nations League
Die ersten Länderspiele der Nationalmannschaft nach dem WM-Scheitern in Amerika stehen vom 24. September bis 4. Oktober mit den vier Partien in der Nations League in den Niederlanden, gegen Serbien und zweimal gegen Griechenland an. Bei der WM war die DFB-Elf in der Zwischenrunde an Paraguay mit 3:4 im Elfmeterschießen ausgeschieden. Nagelsmann war daraufhin zurückgetreten.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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