
Die DR Kongo hat sich mit einem packenden Tor-Comeback im letzten Gruppenspiel als achte afrikanische Mannschaft für die K.o.-Phase der Fußball-WM qualifiziert. Das erst über die interkontinentalen Playoffs ins Turnier gekommene Team gewann nach Rückstand 3:1 (0:1) gegen Usbekistan. Die DR Kongo sicherte sich in der Tabelle der Gruppendritten damit einen Platz unter den besten Acht. WM-Debütant Usbekistan schied punktlos als Letzter aus.
Mit einem Traumtor hatte Sturm-Star Eldor Shomurodov (10. Minute) die frühe Führung für Usbekistan erzielt. Der nur sieben Minuten später erzielte Ausgleich wurde von Schiedsrichter Felix Zwayer nach Videobeweis aufgrund eines vorangegangenen Foulspiels zurückgenommen.
Die Fans der DR Kongo mussten lange warten, wurde dann aber belohnt: Yoane Wissa (68.) sorgte per Foulelfmeter für das verdiente zwischenzeitige 1:1. Joker Fiston Mayele (78.) gelang die Führung für die Kongolesen, ehe Wissa (90.+1) in der Nachspielzeit mit seinem zweiten Tor alles klarmachte.
Führung nach 22 Sekunden - Abseits
Unter den 68.239 Fans in Atlanta wurde es bereits nach 22 Sekunden laut. Da hatte Shomurodov den Ball zum ersten Mal im kongolesischen Tor untergebracht. Doch der Angreifer von Basaksehir Istanbul stand im Abseits.
Wenige Minuten später löste Shomurodov es technisch brillant. Der 30-Jährige lupfte einen Hackenpass von Abbosbek Fayzullayev im Strafraum aus spitzem Winkel über Kongos Torwart Lionel Mpasi. Nathanael Mbuku traf zwar kurz darauf zum 1:1, doch der 24-Jährige hatte vorher seinen Gegenspieler im Gesicht getroffen.
DR Kongo dominiert 2. Halbzeit
Dann wurde es von den Chancen her dürftig. Die DR Kongo trug ihr Spiel sehr linkslastig vor, worauf sich Usbekistan einstellte. Das Team von Italiens Ex-Weltmeister Fabio Cannavaro wiederum fiel offensiv nur ein, Shomurodov mit langen Bällen zu bedienen. Auch dies war nicht schwer zu verteidigen. Wissa (29.) hatte eine gute Chance, doch sein Schuss aus gut zehn Metern flog weit über das Tor.
Die DR Kongo drückte nun auf den Ausgleich, dominierte die zweite Halbzeit. Die nächste gute Chance hatte allerdings Shomurodov (51.), dessen Lupfer knapp über das Tor ging. Dann foulte Abduqodir Khusanov im Strafraum seinen Gegenspieler, Wissa verwandelte den Elfmeter sicher. Und dann verwandelten Mayeles und noch mal Wissa das Stadion in ein Tollhaus.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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