
Annalena Baerbock, Präsidentin der UN-Generalversammlung, hat ihre Kritik am Weltverband FIFA in der Debatte um verweigerte Einreisen bei der Fußball-WM erneuert. Der Sport lebe davon, dass er verbinde und dass Menschen durch ihn zusammen kommen könnten, sagte die 45-Jährige bei einer Veranstaltung im German House of Soccer in New York.
"Daher ist eben auch der Punkt mit Blick auf Einreise mit Visa keine Nebensächlichkeit, sondern Menschen können nur zusammenkommen, den Fußball feiern, wenn ihnen das auch überall ermöglicht wird", erklärte Baerbock. "Das ist eine Sache, die in dieser WM und nach der WM natürlich auch von der FIFA aufgearbeitet werden muss."
Die Einreisebestimmungen in den USA sind ein großes Thema rund um das Turnier. Mehrere Nationen sind davon betroffen. Baerbock hatte die FIFA für ihre Zurückhaltung zuletzt schon in einem Podcast kritisiert - vor allem wegen des somalischen Schiedsrichters Omar Artan, der nicht ins Land durfte.
"Auch größter Superstar muss sich an Regeln halten"
"Sport und Fußball insbesondere öffnen Türen, die gerade in einer Weltlage, die doch sehr spalterisch ist, nicht jeder öffnen kann", sagte Baerbock nun. "Der Sport verbindet. Aber auch, weil alle wissen, sie müssen sich an die Regeln halten. Würde es in der Welt ein bisschen mehr zugehen wie auf dem Fußballplatz, wo klar ist, dass auch der größte Superstar sich an die Regeln halten muss, dann wäre unsere Welt ein Stück friedlicher."
Baerbock besuchte den Fantreff in New York, um an einer Ehrung teilzunehmen: Ex-Nationalspieler und 2014er-Weltmeister Thomas Müller wurde von der Initiative "Deutscher Fußball Botschafter" ausgezeichnet. Der frühere Star des FC Bayern München spielt seit 2025 für die Vancouver Whitecaps in Kanada.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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