
Vor dem Finale des Eurovision Song Contests (ESC) will Sarah Engels auf ihre Vorbereitungs-Routine vertrauen. "Ganz viel Wasser und Tee trinken, einsingen, ein bisschen Meditation, nochmal zur Ruhe kommen, die Nerven nicht verlieren", sagte die 33-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Rande eines Empfangs in der Deutschen Botschaft in Wien. Ihr Auftritt im ersten Halbfinale - dort trat sie außer Konkurrenz auf, da Deutschland für das Finale gesetzt ist - habe ihr zusätzlichen Mut gegeben. "Die Halle hat gebebt."
Bis zum Finale habe sie einen strukturierten Plan, um angesichts der vielen Termine keine Energie zu verlieren. "Aktuell ist natürlich super viel Stress." Aber als zweifache Mutter wisse sie genau, wie viel Schlaf sie brauche, um fit zu bleiben.
Werbung für "ein bisschen mehr Leichtigkeit"
Aus ihrer Sicht kommt es am Ende gar nicht so sehr auf die Platzierung an. Ihr gehe es vielmehr darum, "ein bisschen mehr Leichtigkeit nach Deutschland zu bringen". Am Empfang nahm auch der deutsche Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) teil und machte ein Selfie mit der 33-Jährigen. Ihm gefalle ihre Energie, ihre Begeisterung für Musik und ihre lebensfrohe Lust an der Show, sagte er jüngst in einem ntv-Interview.
Für Engels ist eine Botschaft beim Auftritt wichtig. Die Szene bei ihrem Song "Fire", in der sie sich rücklings von einem Sockel in die Arme ihrer vier Tänzerinnen fallen lasse, sei ein Bild für die neue Kraft der Frauen, für "female empowerment": "Wir Frauen sind stark, wir fangen uns auf, wenn wir uns brauchen."
Das Finale des ESC am Samstagabend werden voraussichtlich mehr als 150 Millionen Menschen am Fernseher verfolgen. Damit gilt der ESC als eines der größten Musikspektakel der Welt. Die Favoriten bei den Wetten sind bisher Finnland und Griechenland.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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