
Nach einer regenreichen Nacht in der Eifel hat die Feuerwehr in der Städteregion Aachen ihren Einsatz bei der Waldbrandbekämpfung im Naturschutzgebiet Hohes Venn deutlich zurückgefahren. Aktuell seien noch 75 Einsatzkräfte zur Unterstützung der belgischen Kräfte unterwegs, um Wasser ins Brandgebiet zu bringen, berichtete Monschaus Feuerwehr-Einsatzleiter Philipp Krüger der Deutschen Presse-Agentur.
Am Mittwoch waren noch rund 170 Kräfte eingesetzt. Im Tagesverlauf soll beraten werden, wie es mit der Einsatzunterstützung weitergehe. Man bleibe, solange man gebraucht werde, so Krüger.
Die Lage auf deutscher Seite, wo tagelang ein Näherkommen des Waldbrands befürchtet wurde, habe sich weiter entspannt. "Ich sitze hier und kann mal einen Kaffee trinken", sagte Krüger. Am Mittwochnachmittag war die vorsorgliche Evakuierung eines Ortsteils von Monschau aufgehoben worden. 30 Menschen aus Kalterherberg durften in ihre Häuser zurück.
Kampf gegen wiederauflammende Brände im Moor geht weiter
Zwar werde die Warnung vor möglicher Geruchsbelästigung weiter aufrechterhalten, wahrnehmbarer Rauch habe aber deutlich abgenommen. "Zwischendurch kommt mal ein Windchen rüber. Das war es aber auch", sagte Krüger. Man werde aber weiter mit Messfahrzeugen unterwegs sein.
Seit Freitag kämpft die Feuerwehr in Belgien gegen den großen Brand in dem Hochmoor. Bislang hat das Feuer dort rund 3.000 Hektar zerstört. Mittwoch war es gelungen, den Brand einzukesseln. Dennoch mussten in der Nacht zahlreiche Wiederaufflammungen eingedämmt werden, wie der Gouverneur der Provinz Lüttich Hervé Jamar am Morgen auf seiner Homepage mitteilte.
Die während der Nacht andauernden Löscharbeiten seien dabei durch schlechte Sicht, durch den Sturm umgestürzte Bäume, Schlamm und schwer befahrbare Wege eingeschränkt worden, so der Gouverneur. Bleiben die Wetterbedingungen günstig, könnte es am Tag umfangreiche Einsätze aus der Luft geben. Der Beauftragte für Krisenkommunikation des Gouverneurs bestätigte am Vormittag, dass die Luftfahrzeuge jeden Moment losfliegen könnten, nachdem geprüft worden sei, wo sie eingesetzt werden sollen. Dies werde unter anderem anhand von Wärmebildern bewertet.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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