
- Meteorologen warnen vor extremen Wetterverhältnissen
- Es drohen Schneestürme und vereiste Straßen und Gehwege
- Wir erklären, ob Sie auch bei Schneestürmen zur Arbeit müssen
Mehr Tipps für die kalte Jahreszeit finden Sie am Ende dieses Beitrags.
Wetterdienste mahnen: Wer am Freitag nicht zwingend draußen unterwegs sein muss, sollte lieber daheim bleiben. Heftige Schneestürme sollen über mehrere Regionen ziehen und ganze Landschaften einschneien und mit Glatteis übersäen. Wer bei diesem Wetter Auto fahren muss, begibt sich potenziell in Lebensgefahr. Nur kann nicht jeder im Homeoffice arbeiten - doch kann Ihr Chef Sie trotz des Wetters ins Büro zwingen?
In welchen Regionen wird es besonders gefährlich?
Besonders in den Mittelgebirgen im Westen und Südwesten Deutschlands kann es gefährlich werden. In den Gebieten rund um Eifel, Sauerland, Hunsrück, Taunus und höheren Lagen in Baden-Württemberg ist mit Stürmen über 100 km/h bei 20 bis 40 Zentimeter Neuschnee zu rechnen. Die Folgen könnten desaströs sein: Schneebruch, umstürzende Bäume und extreme Verwehungen drohen.
Das gilt auch für die Autobahnen und Fernstraßen, die aus diesen Gebieten herausführen. Zusätzlich soll auch Schleswig-Holstein zu Teilen betroffen sein. Insbesondere zwischen Nord- und Ostsee ist mit einem extremen Schneesturm zu rechnen. Auch Fußgänger und Radfahrer sind gefährdet, wie Wetterexperte Karsten Brandt gegenüber der "Bild" warnt.
Muss ich trotz Schneesturm und Glatteis zur Arbeit?
So gefährlich das alles sein mag: Grundsätzlich sind Arbeitnehmer auch bei unangenehmem Wetter verpflichtet, pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen. Jedoch kann in bestimmten Fällen, etwa bei massivem Glatteis, eine Ausnahme gemacht werden. Sind die Umstände zu extrem, sind Arbeitnehmer in diesen Fällen natürlich nicht gezwungen, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, erklärt Rechtsanwalt Dr. Jens Usebach auf "Anwalt.de". Dafür bleibt jedoch auch der Lohn für diesen Zeitraum aus. Der Experte rät, sich bei offiziellen Unwetterwarnungen frühzeitig mit dem Chef abzusprechen, um Ärger zu vermeiden. Im Idealfall ist dann auch Homeoffice möglich.
Wie Sie bei Glatteis Stürze vermeiden können
Wer trotz des Wetters - etwa zum einkaufen - kurze Laufwege in Kauf nehmen muss, sollte Vorsicht walten lassen. Auf glatten Gehwegen kann der sogenannte Pinguin-Schritt Abhilfe schaffen: Machen Sie kleine, langsame Schritte, bei denen die Füße leicht nach außen zeigen, während Sie das Gewicht mit dem Oberkörper etwas nach vorn verlagern. Bergab ist das Sturzrisiko besonders hoch - hier sollte das Gewicht wieder minimal nach hinten verlagert werden. Das richtige Schuhwerk ist bei Glätte entscheidend - je glatter die Schuhsohlen sind, desto gefährlicher wird es.
Hier können Sie weitere Tipps für den Winter finden:
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