
Mehrere Tage in Folge Schüsse auf Berlins Straßen: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor einer besorgniserregenden Entwicklung und fordert neue digitale Instrumente für die innere Sicherheit.
"Wer eine Schusswaffe mit sich führt und bereit ist, sie einzusetzen, stellt eine erhebliche Gefahr für die gesamte Gesellschaft dar. Berlin darf sich an solche Bilder und Meldungen niemals gewöhnen", sagte der GdP-Landesvorsitzende Stephan Weh.
GdP: Neue digitale Möglichkeiten nutzen
Er verwies auf neue digitale Möglichkeiten, die bereits im Ausland angewendet würden. "Wir müssen uns ganz offen die Frage stellen, ob die jetzigen gesetzlichen Möglichkeiten überhaupt Einfluss auf solche Taten nehmen können. Andere europäische Metropolen wie London machen es uns vor." Dort sei die innere Sicherheit bereits ins digitale Zeitalter überführt und auch der Datenschutz werde moderner gedacht.
Die Polizei in London setzt unter anderem auf Überwachungskameras und hat auch bereits eine automatische Gesichtserkennung eingesetzt.
Weh sagte weiter zur Zunahme der Gewaltkriminalität mit Schusswaffen in der Hauptstadt: "Polizei allein kann dieses Problem nicht lösen. Wir brauchen eine konsequente Strafverfolgung, spürbare Konsequenzen für diejenigen, die meinen, ihre Konflikte mit Schusswaffen auf Berlins Straßen austragen zu können."
Gleich mehrere Fälle von Schusswaffengebrauch
In der Nacht wurde ein 30-Jähriger bei einem Streit zwischen mehreren Personen am Bahnhof Zoo in Berlin-Charlottenburg angeschossen und tödlich verletzt. Eine Mordkommission ermittelt. Am Wochenende gab es weitere Gewaltvorfälle mit Schusswaffengebrauch. Am Freitagabend wurde ein 22-jähriger Mann vor einem Café in Berlin-Kreuzberg angeschossen.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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