
Der 1. FC Union Berlin hat den Vertrag mit Cheftrainer Steffen Baumgart verlängert. Das teilte der Fußball-Bundesligist mit, erwähnte aber wie in der Vereinspolitik üblich keine Laufzeit des neuen Arbeitspapiers des 54-Jährigen. Baumgart hatte den Posten bei den Eisernen vor fast genau einem Jahr übernommen. Der Ex-Profi sicherte mit dem Team den Klassenerhalt. In dieser Spielzeit stehen die Berliner im gesicherten Mittelfeld.
"Die Entwicklung der vergangenen Monate zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wir spüren täglich, wie geschlossen hier auf dem Platz und darüber hinaus gearbeitet wird. Deshalb sind wir davon überzeugt, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen", sagte Geschäftsführer Horst Heldt zur Vertragsverlängerung.
Der oft knurrige und impulsive Baumgart unterstrich in seinem Statement das für ihn wichtige, besondere Union-Gefühl. "Für mich war von Anfang an entscheidend, dass wir hier gemeinsam arbeiten, mit Vertrauen und einer klaren Idee von Fußball. Union steht für Zusammenhalt und eine konsequente Haltung auf dem Platz, die ich sehr zu schätzen weiß", wurde er in einer Pressemitteilung zitiert.
Südtour nach Augsburg und Stuttgart
Zum Abschluss der Hinrunde treten die Eisernen am Donnerstag (20.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg an. Anschließend reist Baumgart mit seinem Team nicht zurück nach Berlin, sondern absolviert die Vorbereitung auf das folgende Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) im fränkischen Herzogenaurach.
Baumgart ist der dritte Coach nach Langzeittrainer Urs Fischer, mit dem Union 2019 in die Bundesliga aufgestiegen und bis in die Champions League eingezogen war. Nach der Trennung vom Schweizer im Herbst 2023 hatten zunächst der Kroate Nenad Bjelica und danach der Däne Bo Svensson keinen Erfolg als Union-Trainer gehabt.
Erst mit Baumgart, der von 2002 bis 2004 für Union spielte und schon vor seinem Trainer-Engagement im Osten Berlins wohnte, fand die Mannschaft wieder in die Spur. "Wir haben eine stabile Basis geschaffen, auf der wir weiter aufbauen und erfolgreich sein wollen", sagte der Trainer.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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